Mit Spiegelreflexkameras fotografieren, geht das wirklich noch. Wenn man den heutigen vermeintlichen Trendsettern folgt, geht das nicht. Da ich sowieso in der Regel eine Kamera dabei habe, um die Baustelle zu dokumentieren, habe ich die moderne spiegellosen Kamera in den letzten Tagen mal durch meine alten DSLR-Kameras ersetzt. Fast jeden Tag habe ich eine andere Kamera mitgenommen. So kamen bisher die D300, D700, D750, D800 und die D7200 zu Einsätzen. Die Kameras stammen aus den Jahren 2007 – 2014. Die Fotos findet ihr unten. An Objektiven waren natürlich auch die passenden älteren Schätzchen dabei, u.a. das Nikkor AF-S 24-85mm f/3.5-4.5G ED VR, das Nikkor AF-S 24-70 mm 1:2,8G ED, das Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED AF-S VR DX und das Sigma 18-250mm f/1:3.5-6.3 DC MACRO HSM. Bis auf das Sigma-Objektiv haben mich alle Kombinationen immer noch überzeugt.
Die Kameras sind nach wie vor im täglichen Einsatz verwendbar. Trotzdem werden sie wieder in die Vitrine wandern. Denn ich habe auch festgestellt, dass ich auf die Annehmlichkeiten der spiegellosen Kameras auf Dauer nicht verzichten möchte. Man gewöhnt sich doch sehr schnell daran, dass man im Sucher das fertige Bild schon vor der Aufnahme sieht und die Bequemlichkeit eines Klapp- oder Schwenkdisplays bemerkt man erst richtig, wenn man keins hat. Sollten sich jedoch Situationen ergeben, für die mir meine spiegellosen Kameras zu schade sind, habe ich auf jeden Fall ein paar funktionierende Kameras zur Verfügung. Es hat sich auch herausgestellt, dass alle alten Akkus noch einwandfrei funktionieren.
Eventuell schaffe ich es noch in den n#chsten Tagen auch mal die D90 einzusetzen. Wenn, dann werde ich die Bilder hier noch einfügen.
