Jung gegen Alt
OLYMPUS OM-D E-M5

Jung gegen Alt

Heute ist mir eine Olympus OM-D E-M5 zugeflogen. Da ich auch die Z8 dabei hatte startete ich einen ungleichen Vergleich. Eine vierzehn Jahre alte Olympus mit einem 16 Megapixel MFT Sensor gegen die zweitteuerste aktuelle Nikon mit einem Vollformatsensor und 45 Megapixel.

513 Gramm gegen 2075 Gramm und der Vergleich der Objektive macht es nicht besser. Benutzt habe ich auf der Olympusseite das Olympus 14-42mm f 1:3.5-5.6 II R bzw. Lumix G Vario 1:4.0-5.6/45-150 Asph. Letzteres habe ich mit Zwischenringen für die beiden Nahaufnahmen verwendet. Für die Nahaufnahmen mit dem Tamron 35-150/2.0-2.8 an der Nikon habe ich eine Nahlinse benutzt.

OLYMPUS OM-D E-M5
Nikon Z8
OLYMPUS OM-D E-M5
Nikon Z8
OLYMPUS OM-D E-M5
NIKON Z 8

Natürlich ist dies kein wissenschaftlicher Test und es sind auch keine Testcharts. Ich denke trotzdem, dass die Bilder zum Vergleich herangezogen werden können. Die kleine Olympus hat sich auf jeden Fall bewährt. Für die Verwendung für das Internet ist sie zumindest bei Tageslicht, was das Bildergebnis angeht, bei normalen Gebrauch sich vergleichbar mit der Z8. Die höhere Auflösung braucht es hier nicht. Natürlich muss ich mit der kleinen Auflösung besser aufpassen, dass der Bildausschnitt passt. Croppotential gibt es eher nicht, solange man etwas Auflösung übrig haben möchte. Das Bedienrad für die Verschlusszeit auf der oberen rechten Seite finde ich mit großen Händen etwas schwierig zu erreichen. Ansonsten bietet die Kamera alles was man zum fotografieren braucht. Der Autofocus ist naturgemäß nicht auf der Höhe heutiger Kameras. Ob ich mit der Oly meinen rennenden Hund scharf abgebildet bekomme, glaube ich nicht. Dass wäre in den nächsten Wochen mal einen Test wert. Für die normale Urlaubs- oder Straßenfotografie, aber auch für die Arbeit sollte sie völlig ausreichen. Falls man nicht croppen muss, sollten die Bilder auch für ganzseitige Darstellungen in einem Fotobuch geeignet sein. Für alle, die die Bilder sofort auf das Telefon o. ä. übertragen wollen, ist die Kamera nichts, es gibt schlicht keine Möglichkeit, die Kamera mit einem Telefon oder Tablet drahtlos zu verbinden.

Fazit: die Kamera reicht für viele Fälle, wo es nicht auf höchste Auflösung und rasend schnellen Autofocus und / oder Motiverkennung ankommt. Bei Dunkelheit habe ich sie noch nicht benutzt, ein kurzer Autofocustest im dunklen Zimmer zeigt jedoch keine größeren Schwächen gegenüber dem Tageslicht. Wahrscheinlich ist auch das Rauschverhalten etwas schlechter als bei moderneren Kameras, dies lässt sich aber sicher zum Teil mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen im Griff behalten. Falls Zeit ist, werden ich dies vielleicht noch mal testen. Alles in allem jedoch eine durchaus brauchbare Kamera. Da auch ein kleiner Aufsteckblitz dabei ist, lässt sie sich wahrscheinlich auch gut indoor benutzen.

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