Die Fuji’s sind weg und die Ablösung ist da. Ich habe bei MPB im Tausch für die Fuji’s eine Leica M11-P und ein älteres Voigtländer Nokton 35 1.2 erworben. Heute konnte ich die Kombi das erste mal ausprobieren. Nun war leider keine Zeit für eine echte Fotoexkursion, sondern der abendliche Spaziergang mit dem Hund musste herhalten. Die Leica ist ein alter Traum, den ich mir jetzt endlich erfüllen konnte. Die Bedienung ist gegenüber meinen Nikons doch etwas ungewohnt. Das manuelle Fokussieren habe ich in den letzten Monaten mit den verschiedensten Kameras geübt. Die Leica hat aber eben nicht die Hilfen der modernen Nikons, sondern nur den Messucher bzw. Fokuspeaking im Live-View. Es heißt also üben, üben, üben. Die nächste Zeit wird also spannend. Die heutigen Fotos sind nur Beispiele, die sicher nicht besonders fotografisch wertvoll sind. Allerdings hat sich schon bei den ersten Fotos gezeigt, dass das Objektiv die 60 Megapixel nicht auflöst und der Dynamikumfang des Sensors etwas größer zu sein scheint als bei meinen Nikon-Kameras. Dies ist allerdings erst mal nur ein Gefühl. Das Objektiv ist offensichtlich etwas anfällig für Flares bei Gegenlicht. Dies sieht man leider erst hinterher, da der Messsucher ja kein Display ist.
In der nächsten Zeit wird mich die Leica sicher überall begleiten, um in der Praxis zu üben.
