
Ich heiße Dirk Peters, bin Jahrgang 65 und fotografiere seit Mitte der neunziger Jahr hobbymäßig. Angefangen hat alles mit einer Nikon F50. Warum Nikon? Das war mehr Zufall. In einem großen Elektronikmarkt waren die Canon EOS 500 und die Nikon F50 als Sets mit einem Objektiv im Angebot. Aus irgendeinem Grund entschied ich mich für die Canon. Sofort nach dem Kauf ging es los, Batterie und Film einlegen und ab in den Tierpark. Bevor noch der Film durchgeknipst war, gab die Canon den Geist auf. Sie wollte nur noch sporadisch am Leben teilhaben und auch eine frische Batterie brachte keine Lösung. Also wurde unmittelbar nach dem Besuch im Tierpark der große Elektronikmarkt wieder aufgesucht und die Canon auf den Tisch gestellt. Völlig bedient von Canon entschied ich dann, dass ich lieber die gleichteure F50 mit nach Hause nehme.

So begann meine Zeit mit Nikon, die bis heute andauert. Bis auf eine M3 habe ich nie wieder eine Canon in die Hand genommen. Zwei Jahre später habe ich die F50 durch eine F70 ersetzt. Diese begleitete mich dann bis Ende 2004 im Alltag und im Urlaub. Durch verschiedene Umstände pausierte die Fotografie dann ein paar Jahre. Wenn ich Fotos machte, dann mit einer kleinen Nikon Coolpix L4 oder dem Telefon. Erst 2008 packte mich dann die Leidenschaft wieder und ich erwarb eine Nikon D90. Die Frage Nikon oder eine andere Marke stellte sich nicht, da ein sachkundiger Berater meinte, ich könnte meine Objektive und meinen Blitz ja weiter benutzen. Dies war, wie sich dann schnell herausstellte, zumindest für den Blitz eine krasse Falschaussage. Recht schnell wurden auch die Objektive ausgetauscht, da sie nicht die Erwartungen erfüllten. Es waren meist Objektive von Drittherstellern, die sich für den Betrieb an einer digitalen Kamera nicht wirklich eigneten.
Nachdem mich die D90 einige Jahre begleitet hatte (sie ist heute noch funktionsfähig in der Vitrine) wurde sie nach und nach ergänzt und ersetzt durch andere bessere Kameras wie die D300, D700, D800, D600, D750 und D7200. Genauso, wie ich die D300 und die D700 als kongeniales Paar empfand, ging es mir später mit der D750 und der D7200. Mit einem Normalobjektiv an der Vollformat und einem Teleobjektiv an der APS-C – Kamera musste man dank der fast gleichen Gehäuse und Bedienung nicht viel nachdenken, sondern griff einfach nach der jeweiligen Kamera. Meine Lieblings-DSLR war und ist jedoch die D800.

Mit dem Erwerb einer Sony A7 versuchte ich 2018 den Umstieg in das spiegelose Lager. Diese Kamera empfand ich jedoch nach soviel Jahren Nikon als in allen Punkten unbrauchbar. Die Bilder waren zwar in Ordnung, aber die Haptik und die Bedienung war ein Graus. Also blieb es noch eine Weile beim Spiegel. Erst 2021 wagte ich dann mit der Z5 wieder den Umstieg. Diese erwies sich als durchaus brauchbar für meine Art der Fotografie und hat inzwischen einigen “Familienzuwachs” bekommen. Auch wenn ich noch alle meine DSLR in der Vitrine habe und mindestens einmal im Jahr benutze, möchte ich nicht mehr ins Spiegellager zurück.
Ich fahre in der Regel nicht extra los zum Fotografieren, sondern mache meine Fotos in meinem Alltag und im Urlaub, wenn ich die Situation als festhaltenswert erachte. Ich muss also mit dem vorhandenen Licht klarkommen und nutze nur selten Filter und Stative. Die Bilder müssen auch niemandem außer mir gefallen. Nichts desto trotz zeige ich hier einige meiner Bilder, von denen ich meine, dass sie zeigenswert sind. Darüber hinaus sind einige Bilder auch bei Flickr und 500px zu finden.
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