Nachdem ich die GFX schon mit Nahlinse und den Sigma 105mm Makroobjektiv (F-Mount) getestet habe, war heute das AF-S Micro Nikkor 105mm 1:2.8 G an der Reihe. Gegenüber den Sigma fällt auf, dass der Autofocus wesentlich schneller ist.Eine Vignette ist vorhanden, stört aber in der Regel nicht. Wird sie rausgeschnitten, bleiben so um die 80 MPixel übrig. Wird nicht im Standardformat (4:3) fotografiert, gibt es keine Vignette. Die Naheinstellgrenze liegt ungefähr bei 31 cm. Da aber aufgrund des größeren Sensors der Bildwinkel nicht der Brennweite von 105 mm, sondern nur etwa von 83 mm entspricht, ist auch der Abbildungsmaßstab nicht der gleiche wie am Nikon F – Mount. Für das formatfüllende Fotografieren von winzigen Insekten ist das Objektiv an der GFX nicht geeignet, für meine Art der Fotografie ist es jedoch alle mal ausreichend. Auch als Porträtobjektiv ist es sicher gut geeignet, da der Autofocus mit dem Adapter von Fringer voll funktioniert. Und die Bildwirkung einer äquivalenten Brennweite von 83mm mit Blende 2.0 ist sicher auch nicht zu verachten. Es funktioniert an diesem Adapter auf jeden Fall besser als das Sigma.
Das Nikon Makro an der GFX
- 21. April 2026
- Fotografie / Frühling / Pflanzen / Tiere
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